Software Hamburg
Fallstudien und Beispiele aus unserer Softwareentwicklung in Hamburg
Von der betrieblichen Aufgabe zur passenden digitalen Lösung
Eine individuelle Software sollte nicht allein danach bewertet werden, wie viele Funktionen sie besitzt.
Entscheidend ist, welches Problem sie löst, wie sie in bestehende Arbeitsabläufe integriert wird und ob sie im täglichen Einsatz zuverlässig funktioniert.
Auf dieser Seite zeigen wir ausgewählte Beispiele aus der Entwicklung von SZONN.
Die Fallstudien veranschaulichen, wie unterschiedliche Anforderungen analysiert und in verständliche, nutzbare Softwarelösungen übersetzt werden können.
Die folgenden Fallstudien zeigen beispielhaft, wie aus konkreten Herausforderungen passende digitale Lösungen entstehen:
Eine individuelle Webanwendung digitalisiert die Erstellung und Verarbeitung von Lieferscheinen und bereitet Daten für die Rechnungsstellung auf. Dadurch werden Mehrfacheingaben und manuelle Zwischenschritte reduziert.
Eine zusätzliche mobile Anwendung ermöglicht die Erfassung von Aufträgen, Dokumentationen und Nachweisen auch ohne stabile Internetverbindung. Sobald eine Verbindung besteht, werden die Daten synchronisiert.
Ein entwickeltes Wissenssystem erschließt einen Bestand von rund 20.000 Texten mithilfe semantischer Suche und lokaler KI-Modelle. Das Projekt sollte als Entwicklungs- oder Demonstrationsprojekt bezeichnet werden, solange es noch kein produktives Kundensystem ist.
Softwareentwicklung seit 1995 · persönlicher Ansprechpartner · individuelle und erweiterbare Lösungen
Eigenes Projekt unverbindlich besprechenSoftware Hamburg
Fallstudie 1
Digitale Lieferschein- und Rechnungssoftware für einen regionalen Lieferbetrieb
Das Projekt im Überblick
- Branche: Handel, Lebensmittel und Lieferung
- Lösung: Browserbasierte Unternehmenssoftware mit Android & iOS App Synchronisation
- Einsatzbereiche: Kunden, Produkte, Lieferscheine und Rechnungen
- Entwicklung: Software Hamburg by SZONN
- Technologien: Symfony, PHP, MariaDB, Flutter, REST-Schnittstellen und PDF-Erzeugung
- Projektart: Individualsoftware
Die Ausgangssituation
Ein regionaler Lieferbetrieb verwaltete Kunden, Produkte, Lieferungen und Abrechnungen in mehreren getrennten Arbeitsabläufen.
Kundendaten befinden sich in der Verwaltung, Mitarbeiter unterwegs benötigen aktuelle Informationen und ausgefüllte Nachweise müssen später wieder der richtigen Bestellung zugeordnet werden.
Lieferscheine wurden vorbereitet, Positionen manuell zusammengestellt und Rechnungsdaten später erneut übertragen.
Dadurch entstanden wiederkehrende Eingaben und ein zusätzlicher Kontrollaufwand.
Benötigt wurde eine zentrale Lösung, die den gesamten Ablauf von der Kundenverwaltung über den Lieferschein bis zur Rechnung miteinander verbindet.
Die Anforderungen
Die neue Software sollte:
- Kunden und Lieferadressen verwalten
- Produkte, Preise und Steuersätze speichern
- Lieferscheine mit mehreren Positionen erzeugen
- Gutschriften und unterschiedliche Mehrwertsteuersätze berücksichtigen
- mehrere Lieferscheine zu einer Rechnung zusammenführen
- offene und abgerechnete Lieferscheine unterscheiden
- Rechnungen und Mahnungen erzeugen
- PDF-Dokumente mit individuellem Briefpapier erstellen
- E-Rechnungen im ZUGFeRD-Format unterstützen
- bereits abgerechnete Vorgänge zuverlässig archivieren
- PDF-Dokumente mit einer Android- und iOS-App synchronisiert zu generieren, Lieferscheine mit mehreren Positionen zu erstellen und Lieferscheine mit mehreren Positionen zu einer Rechnung zusammenzuführen.
Außerdem sollte das System später um weitere Funktionen erweitert werden können.
Die entwickelte Lösung
Die Firma SZONN (Software Hamburg) entwickelte eine browserbasierte Unternehmensanwendung mit einer zentralen Datenbank.
Kunden, Produkte, Lieferscheine, Rechnungen und steuerliche Angaben werden in miteinander verbundenen Bereichen verwaltet. Bereits vorhandene Daten können dadurch direkt in nachfolgenden Arbeitsschritten weiterverwendet werden.
Aus ausgewählten Lieferscheinen erstellt das System eine Rechnung. Nettobeträge, Mehrwertsteuer und Gesamtbetrag werden automatisch berechnet und nach Steuersätzen getrennt ausgewiesen.
Wichtige Funktionen:
- Kundenverwaltung
- Produkt- und Preisverwaltung
- Erstellung von Lieferscheinen
- automatische Rechnungsberechnung
- getrennte Berechnung von 7 und 19 Prozent Mehrwertsteuer
- Unterstützung von Gutschriften
- Zusammenführung mehrerer Lieferscheine
- PDF-Rechnungen mit individuellem Briefpapier
- Mahnwesen
- Archivierung abgeschlossener Vorgänge
- ZUGFeRD- und E-Rechnungsfunktionen
- geschützte Dokumentenablage
- automatisierte Exporte
- Synchronisation Browser (Backend) und mobilen Geräten
- Mobile Geräte können auch offline Lieferscheine erstellen
Das Ergebnis
Die einzelnen Arbeitsschritte sind nicht mehr voneinander getrennt. Einmal erfasste Informationen stehen für Lieferscheine, Rechnungen, Exporte und Auswertungen zur Verfügung.
Dadurch werden:
- doppelte Eingaben reduziert
- Berechnungen vereinheitlicht
- Dokumente schneller erstellt
- abgeschlossene Vorgänge nachvollziehbar archiviert
- spätere Erweiterungen erleichtert
- mobile Lieferschein- und Rechnungserstellung
Die Software bildet den individuellen Ablauf des Unternehmens ab, anstatt das Unternehmen zur Arbeitsweise einer Standardsoftware zu zwingen.
Technische Umsetzung:
- PHP und Symfony
- MariaDB
- Flutter und Dart für Android & iOS
- REST-API
- JWT-Authentifizierung
- lokale Offline-Datenbank
- Synchronisationswarteschlange
- rollenbasierte Benutzeranmeldung
- serverseitige PDF-Erzeugung
- REST-Schnittstellen
- ZUGFeRD und strukturierte Rechnungsdaten
- geschützte Dateiablage
- automatisierte Hintergrundaufgaben
Software Hamburg entwickelte für einen regionalen Lieferbetrieb eine individuelle, browserbasierte Software zur Verwaltung von Kunden, Produkten, Lieferscheinen, Rechnungen und Mahnungen.
Die Lösung unterstützt unterschiedliche Mehrwertsteuersätze, PDF-Dokumente und elektronische Rechnungen im ZUGFeRD-Format.
Projektbeschreibung von Michael Szonn * Softwareentwicklung seit 1995 * Zuletzt aktualisiert: 02.2026
Software Hamburg
Fallstudie 2
Lokales KI-System zur Suche und Generierung aus eigenen Textbeständen
Das Projekt im Überblick
- Projektart: Entwicklungs- und Demonstrationsprojekt
- Lösung: KI-gestütztes Text- und Wissenssystem
- Datenbasis: Etwa 20.000 vorhandene Texte
- Technologien: Symfony, PostgreSQL, pgvector und lokales Sprachmodell
- Mögliche Modelle: Llama oder Mistral
Die Ausgangssituation
Eine größere Sammlung vorhandener Texte enthielt Fragen, Aktivitäten und Handlungsanweisungen.
Ein umfangreicher Bestand aus Texten, Beschreibungen und Tätigkeiten sollte nicht nur über exakte Suchbegriffe durchsucht werden. Das System sollte auch thematisch verwandte Inhalte erkennen und auf Grundlage des vorhandenen Bestands neue Vorschläge erstellen können.
Eine klassische Volltextsuche reicht dafür häufig nicht aus. Sie findet vor allem identische oder sehr ähnliche Wörter, versteht jedoch nicht zuverlässig die inhaltliche Bedeutung.
Die Daten sollten auf einem eigenen Server gespeichert und verarbeitet werden können.
Die Anforderungen
Das System sollte:
- vorhandene Texte importieren
- Inhalte zentral in einer Datenbank speichern
- eingegebene Begriffe semantisch auswerten
- thematisch ähnliche Texte finden
- als Grundlage für neue Vorschläge verwendet
- passende Beispiele als Kontext verwenden
- daraus neue Fragen oder Aktivitäten erstellen
- über einen Webbrowser bedient werden können
- auf Wunsch mit einem lokalen Sprachmodell arbeiten
- später um zusätzliche Regeln und Kategorien erweiterbar sein
Die entwickelte Lösung
Die Anwendung wurde als browserbasiertes System mit Symfony und PostgreSQL aufgebaut.
Die vorhandenen Texte werden importiert und in einer zentralen Datenbank gespeichert. Mithilfe von Vektoren können Inhalte nicht nur nach identischen Wörtern, sondern auch nach semantischer Ähnlichkeit gefunden werden.
Die relevantesten Texte werden anschließend als Kontext an ein Sprachmodell übergeben. Das Modell erstellt daraus neue Vorschläge, die sich an den vorhandenen Inhalten orientieren, ohne diese lediglich zu kopieren.
Wichtige Funktionen:
- Import vorhandener Textsammlungen
- Volltext- und Ähnlichkeitssuche
- semantische Vektorsuche
- Eingabe von Begriffen und Begriffskombinationen
- Auswahl relevanter Ausgangstexte
- KI-gestützte Erzeugung neuer Vorschläge
- browserbasierte Bedienung
- lokale Speicherung
- Erweiterbarkeit um Kategorien und Freigaben
- mögliche Nutzung eines lokalen Sprachmodells
Das Ergebnis
Die vorhandene Textsammlung wird von einem passiven Archiv zu einer nutzbaren Wissensbasis.
Benutzer können einen Begriff oder eine Themenkombination eingeben und erhalten passende, neu formulierte Vorschläge.
Die Generierung stützt sich dabei auf die eigenen Inhalte.
Durch den möglichen lokalen Betrieb bleiben Daten und Systemkontrolle in der eigenen Infrastruktur.
Mögliche weitere Einsatzbereiche
Das gleiche technische Prinzip kann auch für andere Unternehmensaufgaben eingesetzt werden:
- interne Wissensdatenbanken
- QM-Handbücher
- Arbeitsanweisungen
- Produktinformationen
- Schulungsunterlagen
- technische Dokumentationen
- wiederkehrende Kundenanfragen
- Prüf- und Wartungsvorschriften
Die Software bildet den individuellen Ablauf des Unternehmens ab, anstatt das Unternehmen zur Arbeitsweise einer Standardsoftware zu zwingen.
Technische Umsetzung:- Symfony und PHP
- PostgreSQL
- pgvector
- semantische Suche
- Retrieval-Augmented Generation
- Llama oder Mistral
- browserbasierte Benutzeroberfläche
- Betrieb auf eigener Serverinfrastruktur
Software Hamburg entwickelt ein lokales KI-System, das eigene Textbestände semantisch durchsucht und als Grundlage für neue Textvorschläge verwendet. Die Anwendung basiert auf Symfony, PostgreSQL, pgvector und einem optional lokal betriebenen Sprachmodell wie Llama oder Mistral.
Projektbeschreibung von Michael Szonn * Softwareentwicklung seit 1995 * Zuletzt aktualisiert: 06.2026
Software Hamburg
Was alle drei Fallstudien verbindet
Software, die sich dem Unternehmen anpasst!
Ob mobile App, Verwaltungsanwendung oder KI-System: Die technische Umsetzung beginnt nicht mit der Auswahl eines bestimmten Programms. Zunächst müssen das Problem, die beteiligten Personen, die vorhandenen Daten und das gewünschte Ergebnis verstanden werden.
Die Projekte folgen deshalb gemeinsamen Grundsätzen:
- vorhandene Abläufe zuerst verstehen,
- unnötige Funktionen vermeiden,
- bestehende Systeme berücksichtigen,
- Daten nur einmal erfassen,
- mobile Nutzung frühzeitig einplanen,
- Erweiterbarkeit ermöglichen,
- Zugriffsrechte eindeutig regeln,
- Zwischenergebnisse regelmäßig prüfen,
- Kosten und Leistungsumfang transparent abstimmen,
- die Lösung nach der Einführung weiter betreuen.
Software Hamburg ist dabei nicht auf eine einzelne Plattform oder Programmiersprache beschränkt.
Je nach Projekt können browserbasierte Systeme, mobile Apps, Desktopanwendungen, Datenbanken, Schnittstellen oder lokale KI-Systeme eingesetzt werden.
Software Hamburg
Ihr Unternehmen hat eine ähnliche Herausforderung?
Sie müssen noch kein vollständiges Lastenheft besitzen.
Häufig beginnt ein Softwareprojekt mit einer einfachen Feststellung:
- Wir geben dieselben Daten mehrfach ein.
- Unsere Excel-Tabellen reichen nicht mehr aus.
- Unsere alte Software kann nicht erweitert werden.
- Unsere Mitarbeiter benötigen unterwegs Zugriff.
- Unsere Programme müssen miteinander verbunden werden.
- Wir möchten eigene Dokumente mit einer KI auswerten.
Im kostenlosen Digitalcheck besprechen wir Ihre aktuelle Situation und prüfen, welcher Lösungsweg technisch und wirtschaftlich sinnvoll erscheint.
Kostenlosen Digitalcheck anfragenHäufige Fragen zu den Fallstudien
Was ist eine Software-Fallstudie?
Eine Fallstudie beschreibt eine konkrete Ausgangssituation, die Anforderungen, die entwickelte Lösung und das Ergebnis eines Softwareprojekts. Sie zeigt damit nachvollziehbar, welche Aufgaben eine Softwareentwicklung lösen kann.
Können Teile einer bestehenden Lösung wiederverwendet werden?
Technische Erfahrungen und bewährte Konzepte können einfließen. Eine neue Lösung muss dennoch an Prozesse, Daten, Nutzer und Rechte des jeweiligen Unternehmens angepasst werden.
Können bestehende Programme angebunden werden?
Das ist häufig möglich. Zunächst muss geprüft werden, ob das vorhandene System eine geeignete Schnittstelle oder einen kontrollierten Datenzugriff anbietet.
Übernimmt SZONN auch die Weiterentwicklung?
Ja. Auf Wunsch können Wartung, technische Betreuung und spätere Erweiterungen vereinbart werden.
Können wir zunächst mit einem kleinen Modul beginnen?
Ja. Ein klar abgegrenzter erster Projektabschnitt kann sinnvoller sein als eine sofortige vollständige Umstellung.
Entwickelt Software Hamburg ähnliche Lösungen für andere Unternehmen?
Ja. Die gezeigten Projekte sind keine unveränderlichen Standardprodukte. Einzelne technische Konzepte und Erfahrungen können jedoch als Grundlage für neue, individuell angepasste Lösungen dienen.
Wie beginnt ein neues Softwareprojekt?
Der erste Schritt ist ein Gespräch über die aktuelle Situation, die Arbeitsabläufe und die gewünschten Verbesserungen. Anschließend können Anforderungen, Aufwand und mögliche Umsetzung genauer bestimmt werden.